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| Gefahren bei Unwetter |
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Bei Starkniederschlägen: Türen und Fenster geschlossen halten: Schließen Sie Fenster und Türen, damit keine Regenböen Wasser in den Wohnbereich drücken können, denken Sie auch an vorhandene Dachluken. Schließen Sie Fenster und Türen, damit in Ihrer Wohnung kein Durchzug entstehen kann, der bei plötzlich zuschlagenden Türen oder Fenstern zu Bruch führt. Bedenken Sie, dass starker Wind das Regenwasser schräg durch Öffnungen eindringen lassen kann und hierdurch eventuell elektrische Geräte oder Anschlüsse gefährdet werden könnten. Im Keller: Wasser kann bei sehr starken Niederschlägen in die tiefer gelegenen Räume eindringen. Sie sollten elektrische Geräte im Kellerbereich vom Netz nehmen und durch Wasser gefährdete Materialien erhöht lagern. Bei Freisetzung gefährlicher Substanzen, wie z.B. Heizöl, verständigen Sie die Feuerwehr. Im Außenbereich: Bei starken Niederschlägen kann die Kanalisation überfordert werden und das Wasser fließt möglicherweise nur langsam ab, so dass Straßen überflutet sein können. Beachten Sie, dass dadurch Schäden in der Straßendecke oder vom Wasserdruck angehobene Kanaldeckel unter Umständen mit verschmutztem Wasser bedeckt sind und somit zu einer Gefahr werden können. Bei starkem Sturm: Spannen Sie Maste, Antennen und Schornsteine ab. Sichern Sie Markisen und Zeltplanen Schließen Sie Fenster und Türen (auch nicht kippen) und lassen Rollläden herunter. Verlassen Sie bei Sturm die schützenden Räume nicht. Es besteht Gefahr durch herabstürzende Äste, Trümmer, Stromleitungen. Nicht befestigte Gegenstände, die sich außerhalb des Hauses im Garten befinden, in Sicherheit bringen (Mülltonnen, Wäsche, Blumentröge, Werkzeuge, Gartenmöbel) Vorsicht bei Fahrten auf besonders exponierten Straßenabschnitten und Brücken! Meiden Sie Fahrten durch Waldgebiet und Alleen! Parken Sie Fahrzeuge nicht in der unmittelbaren Nähe von Häusern. Aufgrund Ihrer Schilderung der Lage entscheidet die Feuerwehr über die Dringlichkeit, um jedem Hilfeersuchen – abhängig von der Schwere des Ereignisses – schnell und gut nachzukommen! Allgemein gilt: Unwetter wie Eisregen oder Wärmegewitter treten oft so plötzlich auf, dass eine Vorbereitung gegen ihre Auswirkungen kaum möglich ist. Sie können jedoch vorausschauend handeln! Denn bei schweren Gewittern, Sturmböen oder auch Wirbelstürmen, bleibt durch die Unwetterwarnungen in den Medien vielfach genug Zeit, die Gefahren zu reduzieren und Schäden zu vermeiden oder zu mindern. Dabei ist es wichtig, dass Sie die Möglichkeit nutzen, die Wetterberichte zu verfolgen und Unwetterwarnungen zu befolgen. Nach einem Unwetter: Nach einem Unwetter sollten Sie je nach Art des Unwetters danach eventuelle Schäden wie Wassereinbruch oder Glasbruch usw. kontrollieren. Nehmen Sie elektrische Geräte nur in Betrieb, wenn Sie sicher sind, dass diese nicht mit Feuchtigkeit in Berührung gekommen sind. Wurde jemand verletzt, so fordern Sie über den Notruf Hilfe an und leisten erste Hilfe. Ist das Gebäude beschädigt, so verlassen Sie es sicherheitshalber und betreten Sie es erst wieder, wenn es von Fachleuten freigegeben wurde. Wenn nach einem Sturm das Dach beschädigt wurde und z.B. Dachpfannen lose sind und herabzustürzen drohen, so halten Sie sich bitte aus dem Sturzbereich fern. Sonstiges: Als Tierhalter bedenken Sie bitte, dass die Tiere durch ein Unwetter stark verängstigt werden können. Versuchen Sie beruhigend auf die Tiere einzuwirken, wenn die Umstände dies zulassen und achten Sie darauf, dass die Tiere den schützenden Bereich nicht verlassen können. Persönliche Grundausrüstung: Zu den wichtigsten Gegenständen, die Sie während oder nach einem Unwetter griffbereit haben sollten, gehören: ein netzunabhängiges Rundfunkgerät Kerzen Taschenlampen Campingkocher Gummistiefel Hausapotheke Zusammenstellung wichtiger persönlicher Unterlagen Und jederzeit aktuell: FEUERWEHRNOTRUF 112 |


